Was hat Villa Lilla mit Dornröschen zu tun ?

Ich fand meine Villa in Form eines winzigen, alten Fischerhäuschens.
Es liegt unmittelbar an einem kleinen Hafen, und wenn ich aus dem Fenster schaue, blicke ich auf Bäume, auf Wasser und Segelboote. Die Morgensonne durchflutet das Zimmer und abends erlebe ich das besondere Licht der untergehenden Sonne.

Und plötzlich war es da - in meinem Kopf - das Zauberwort:
Villa Lilla ... Villa Lilla ... Villa Lilla ...?
Ein kleines, windschiefes Häuschen, das von außen betrachtet
die Bezeichnung Villa (lat.: Landsitz) nicht verdient.
Ich erspürte die Natur der Gegensätze, die sich in diesen Worten verbanden.
Lilla ist schwedisch und heißt 'die Kleine' - die kleine Villa!

Es offenbarte sich mir hinter diesen beiden Worten bald die ganze Idee,
die schon so lange darauf wartete, verwirklicht zu werden.

Der Reichtum meiner Villa liegt also ganz offensichtlich nicht im Repräsentativen, sondern vielmehr darin, dass sie mir Raum gibt zu dem, was mir im Leben immer eine der größten Freuden war und ist:
der Schönheit der Dinge nachzuspüren
und den glühenden Eifer am eigenen, schlichten Schaffen und Gestalten zu erleben.
Ein Raum der Inspiration, der Kreativität als auch der Kommunikation und des Austausches.

Heute weiß ich, es gibt die Villa Lilla schon viele Jahre im Dornröschenschlaf der Idee.
Und ist zur richtigen Zeit der richtige Ort endlich gefunden, dann erwacht die Idee und will getan werden ...

'Und plötzlich weißt Du,
es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.'
Meister Eckhart

Donnerstag, 17. Juni 2010

Durchbruch

Alles hat seine Zeit ... und so waren die letzten Wochen ausgefüllt mit Ereignissen und Gedanken, die einfach keinen Raum ließen für Öffentlichkeit. Aber gerade im Rückzug liegt oft die Kraft für Neues. Und so entstand bei den Arbeiten in der Villa Lilla ein tatsächlicher "Durchbruch".
Es gab einen großen, sonnigen und somit hellen Raum und einen etwas kleineren, dunkleren Raum. Immer wieder überlegte ich, wie ich diesen Raum heller gestalten könnte. Die Zwischenwand herausnehmen wollte ich nicht, denn es sollten 2 Räume bleiben. Und da war sie plötzlich - die Idee: ein Fenster! Allerdings nicht ein weiteres Fenster nach draußen, dazu gibt es keine Möglichkeit. Ein Fenster von Zimmer zu Zimmer sollte es werden:Die Idee war zwar von mir - in die Tat umgesetzt wurde sie aber von meinem allzeit bereitwillig mich unterstützenden Ehemann. Dafür bin ich ihm von Herzen dankbar!Jetzt kann das Licht frei fließen!Schon im letzten Jahr konnte ich mir ein paar sehr schöne, alte Holzfenster, die durch moderne ersetzt wurden, sichern. Und in die nun gebrochene Öffnung kommt jetzt eines von diesen wunderschönen alten Fenstern. Ich habe es mittlerweile auch schon entlackt - die fehlenden Fensterflügel kommen auch noch dran - und jetzt wartet das Fenster auf seinen Einsatz.

Kommentare:

  1. Liebe Antje,

    die Idee war super. Das Häuschen ist so schön und bietet so viel Potential. ich bin gespannt, wie es weiter geht. Uff, eine Wahnsinns Arbeit das alles selbst zu machen.

    GGLG Anne

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  2. Liebe Antje !
    ich freue mich das du wieder da bist!
    ich habe auch bisschen pause gehabt ,aber jetzt geht weiter .Ich sehe ihr habt viel vor mit euren Haus.Wir haben das gleiche vor 8 Jahren gemacht .Ich wünsche euch ganz viel kraft und Ausdauer .ganz Liebe Grüße Karina

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  3. Liebe Antje, ja tatsächlich. Die richtig wichtigen Durchbrüche fangen ganz tief innen an ehe sie Realität werden - und dann entsteht immer etwas Gutes! Wie bei euch: Licht, Durchblick, Einblick, Ausblick.
    Du verstehst ;-)

    DANKE für dein riesiges Kompliment zu meinem Blog! DANKE!

    Herzlichst, A. :-)

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